"Kaum noch normale Berliner". Stadtethnologische Erkundungen in einem "sozialen Problemquartier".

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Münster

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ZLB: 2005/3384

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Abstract

Berlin im Jahre 2000 - im Zuge der medialen und politischen Neupositionierung der Stadt als deutscher Hauptstadt und dynamischer Metropole werden bestimmte Innenstadtgebiete als Orte des sozialen Ausschlusses und der kulturellen Fremdheit konstruiert: "Armut", "Kriminalität", "Dreck" und "Verfall" bilden die stabilen Koordinaten, um einzelne Stadtteile - unter ihnen der Schöneberger Norden - als "soziale Problemquartiere" oder "Brennpunkte" zu stigmatisieren. In der Studie werden solche medial-vermittelten Raumbilder mit den Raumerfahrungen von Bewohnern des Schöneberger Nordens konfrontiert. Diskursanalyse, teilnehmende Beobachtung und qualitative Interviews bilden hierzu das methodische Instrumentarium. Durch die Erforschung des Schöneberger Nordens als sozialem und politischem Feld werden Möglichkeiten und Bedingungen lokaler Identität in einer spätmodernen Großstadt diskutiert. difu

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133 S.

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Berliner Ethnographische Studien; 8