Phosphor im Blick.

Eppinger
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Eppinger

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Schwäbisch-Hall

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ISSN

0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

Dokumenttyp (zusätzl.)

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Zusammenfassung

Phosphor ist ein unverzichtbares Element für die Nahrungsmittelproduktion. Doch der Rohstoff wird knapp und lässt sich nicht durch einen anderen Stoff ersetzen. Daher ist es an der Zeit, nach Alternativen zu suchen. Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) in Stuttgart hat ein Verfahren gefunden, wie vorhandene Ressourcen genutzt werden können. Sie nutzen Abwasser und Klärschlamm aus Klärwerken oder Gärreste von Biogasanlagen als Quellen zur Gewinnung von Pflanzendünger. Das in dem Beitrag vorgestellte Verfahren ist umweltfreundlich und wird derzeit in einer mobilen Pilotanlage erprobt. Kern der patentierten Methode ist ein elektrochemischer Prozess, mit dem per Elektrolyse Stickstoff und Phosphor als Magnesium-Ammonium-Phosphat ausgefällt werden. Für das Verfahren wird nur wenig Energie benötigt und Langzeitversuche zeigten zudem, dass die Phosphor-Konzentration im Reaktor der Pilotanlage um 99,7 Prozent auf unter 2 Milligramm pro Liter sinkt. Damit wurde der Grenzwert der Abwasserverordnung (AbwV) für Kläranlagen bis 100.00O Einwohner unterschritten und versetzt Kläranlagenbetreiber in die Lage, die Abwasserreinigung mit der lukrativen Düngemittelproduktion zu verbinden. In den nächsten Monaten soll die mobile Pilotanlage in verschiedenen Klärwerken getestet werden.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Der Gemeinderat

Ausgabe

Nr. 10

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Seiten

S. 51

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