Siedlungsflächen entwickeln - Planungsverständnis überprüfen. Alltägliche Aufgaben der Stadtplanung als Gegenstand empirisch orientierter Forschung.

TH Zürich, NSL
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Herausgeber

TH Zürich, NSL

Sprache (Orlis.pc)

CH

Erscheinungsort

Zürich

Sprache

ISSN

0521-3625

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 2586
BBR: Z 2513
IFL: I 4087

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Der Beitrag berichtet über Ergebnisse eines Forschungsvorhabens am Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung, RWTH Aachen, das alltägliche Aufgaben und Arbeitsweisen kommunaler Stadtplanung in den Mittelpunkt planungstheoretischer Diskussionen stellt. Die Forschungsfragen greifen Befunde und Hypothesen auf, mit denen aktuelle Änderungen im raumbezogenen Planen, Steuern und Entwickeln öffentlicher Akteure beschrieben werden (Stichwort: Entstandardisierung) und bezieht sie auf die Entwicklung von Siedlungsflächen. Weiter sind sie darauf gerichtet, Faktoren zu identifizieren, die das Handeln der Kommunen erklären könnten. Im Ergebnis zeigt sich z.B., dass die Mitwirkung öffentlicher Akteure an der räumlichen Entwicklung im Allgemeinen und im Besonderen gerade bei der für die Untersuchung ausgewählten Thematik der Siedlungsflächenentwicklung ein sehr viel höheres Maß an Konstanz bei Aufgabenbestand und Arbeitsweisen aufweist, als zumeist angenommen wird. Außerdem wird die These vom Steuerungsmix (dem Nebeneinader verschiedenen Instrumente aus unterschiedlichen Entwicklungsepochen der Stadtplanung) bestätigt, gezeigt, dass sich Governance-Profile und reaktive Handlungsmuster herausbilden, in der Theoriebildung weitere Differenzierungen des Akteurs- und Aktivitätenspektrums vorgenommen werden müssen, und dass sich die seit Jahren in der Stadtforschung thematisierte Erkenntnis, dass Kommunen gleiche Aufgaben unter vergleichbaren Bedingungen verschieden angehen und bearbeiten unter den Stichworten "Interpretationshoheit" (Wahrnehmung und Deutung von Rahmenbedingungen) und lokale Planungskultur bestätigen.
Which image differentiates theory from practice? In the past, when a change in planning theory was the topic, it was usually in connection to new challenges or extraordinary projects. What image, however, comes up when the daily tasks and work methods are the focus of planning, theory examination? These questions are the starting point of the research project introduced here. A description of the leading knowledge themes, hypotheses, research methods and empirical sub-projects that are the basis of the everyday tasks urban planning is presented first. Using the central results from these steps as the background, a dialogue then takes place among experts from both research and practice, which we pass on here in summarized form. The conclusion is that a stronger consideration of the daily tasks and methods of urban planning can be of considerable value in an empirically based planning theory.

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Zeitschrift

DISP

Ausgabe

Nr. 4

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Seiten

S. 6-17

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