Dekomponierendes Entwerfen - Ursachen Möglichkeiten und Wirkungen dekomponierter Architektur.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 94/2373

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DI
S

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Abstract

In der Arbeit wird Architektur der Nachkriegszeit, der Nach- Moderne, untersucht, deren besonderes Charakteristikum ihre Gestalt ist, die sich als Vielheit zeigt. Immer noch werden viele Gebäude als relativ kompakte Einheiten entworfen und gebaut; hingegen fallen verschiedene Projekte und realisierte Bauvorhaben durch eine Vielheit auf, die sich aus mehreren, oft unterschiedlichen Baukörpern zusammensetzt oder den Eindruck erweckt, als ob sie aus mehreren Gebäuden zusammengesetzt sei. Mit dekomponierter Architektur werden Gebäude bzw. Ensembles bezeichnet, deren Gesamtbauprogramm vorsätzlich auf "Einzelvolumina" verteilt wird und die daher nicht als relativ kompakte Einheiten geplant und gebaut werden, sondern als differenzierte Vielheiten in Erscheinung treten. Allgemein bekannte Gebäudeensembles, auf die das beschreibende Paradoxon "Einheit durch Vielheit" zutrifft, sind Burgen und Klöster. Der Begriff Burg oder Kloster vereint nicht nur unterschiedliche Gebäudearten (wie z. B. Turm, Torhaus, Wohngebäude), sondern schafft auch eine räumliche Situation durch die Stellung und Anordnung der Gebäude und Nebengebäude. sg/difu

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250 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 37 - Architektur; 11