Analyse von Gefahrenpotenzialen für die Trinkwasserversorgung der Stadt Rostock unter besonderer Berücksichtigung von Schadstoffausbreitungsvorgängen in der Warnow.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Rostock

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2010/2012+CDROM

item.page.type

item.page.type-orlis

DI
CD

relationships.isAuthorOf

Abstract

Rostock bezieht als einzige Großstadt Deutschlands das gesamte Rohwasser für die Trinkwasserversorgung direkt aus einem Fluss. Abgesehen von einer sehr aufwändigen Wasseraufbereitung sind damit auch spezifische Gefahren verbunden. Staatliche Einrichtungen, der zuständige Zweckverband und der örtliche Betreiber der Wasserversorgung haben durch vielfältige Maßnahmen sichergestellt, dass auch im Falle von Havarien die Wasserversorgung der Stadt abgesichert wird. Dennoch bleiben verschiedene Fragestellungen, die sich insbesondere bei direkter oder indirekter Kontamination des Warnowwassers mit Schadstoffen ergeben. Das betrifft u.a. auch die Ausbreitung von Stoffen nach einem Unfall oder Einleitung in den Fluss. Die Ausbreitung von wasserlöslichen Stoffen wurde deshalb für die Bedingungen eines sehr langsam fließenden rückgestauten Flusses genauer untersucht. Zur Ermittlung der Diffusionskoeffizienten wurden Veränderungen der Salzkonzentration im Flusswasser herangezogen, da die Durchführung von Tracerversuchenaus verschiedenen Gründen problematisch erschienen. Die Berechnung der Dispersionskoeffizienten erfolgte mit Hilfe der HAYAMI-Methode. Schließlich konnte ein Stofftransportmodell für die Bedingungen der Warnow mit dem Simulationsmodell Mike 11 erstellt werden. Nach der Validierung ließen sich verschiedene Unfallszenarien an der Warnow betrachten. Für kritische Unfallorte wurden mehrere Szenarien unter der Voraussetzung von bestimmten Durchflüssen durchgespielt. Aus den Ergebnissen lassen sich weitere wichtige Schlüsse für eine wirksame Gefahrenabwehr ableiten.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

XIV, 190 S., 1 CD-ROM

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Institut für Umweltingenieurwesen; 24