Die Menschen machen ihren Stadtteil selbst ... - Soziale Netze und Bewohner/-innenbeteiligung in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf.

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Dortmund

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ZLB: 97/827-4
BBR: C 25 512
DST: Gc 120-30-/271
DIFU: 05 Nordrhein-Westfalen

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S
SW

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Abstract

Gerade in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf verschärfen sich die mit dem sozioökonomischen und sozialstrukturellen Wandel verbundenen Probleme. Auf lokaler Ebene existierende Sozialnetze stellen ein beachtliches Selbsthilfe- und Erneuerungspotential dar, das für den Prozeß der Stadtteilerneuerung zu erschließen ist. Daher kommt den Beteiligungsformen bei der Stadterneuerung eine Schlüsselstellung zu. Die dokumentierten Beiträge befassen sich mit dem sozialen Wandel im Stadtteil und der Bedeutung neuerer sozialer Netze, mit Ansätzen der (formellen) Sozialarbeit und städtischer Verwaltungsreformen sowie mit der Nutzung sozialer Netze bei der Bewohner/innenbeteiligung. Da der sozialstrukturelle Wandel für bestimmte Bevölkerungsgruppen eher eine Vergrößerung von Unsicherheit und Orientierungslosigkeit darstellt, kommt der Stabilisierung sozialer Netze als Grundvoraussetzung für die weitergehende Partizipation große Bedeutung zu. Die Beteiligung kann kaum im Rahmen bisheriger formalisierter Verfahren erfolgen. Sie muß eher kleinteilig in den gewohnten Lebenszusammenhängen der Menschen ansetzen, so daß es einen "Königsweg" nicht geben kann. eh/difu

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57 S.

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ILS-Schriften; 117