Gärten in Bewegung. Vom mobilen zum transitorischen Garten.
Der Andere Verl.
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Der Andere Verl.
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Uelvesbüll
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ZLB: Kws 125/89
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DI
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Zusammenfassung
Der internationale und aktuelle Trend brachliegende Freiräume mittels mobiler Gartenmodule in Nutzgärten zu verwandeln bringt vorwiegend in Großstädten vielfältige mobile Gartenformen hervor. Die Selbstversorgung mit frischen Gemüse, die Schonung vorhandener Ressourcen, sowie der Austausch mit der Nachbarschaft sind ausschlaggebende Impulse für eine vermehrt stattfindende Garteninitiierung. Das Buch beschäftigt sich mit sozioökonomischen Faktoren, die zur Gründung mobiler Gemeinschaftsgärten führen, andererseits mit den unterschiedlichen Zielen und Interessen der Nutzer/Initiator mobiler Gartenprojekte. Ziel ist, Potenziale mobil gestalteter Gärten aufzuzeigen und deren facettenreichen gestalterischen wie auch funktionalen Freiraumqualitäten herauszuarbeiten. Zur detaillierten Darstellung wurden drei mobile Beispielgärten ausgewählt - in Berlin, Hamburg und München. Sie dienen zu eine Freiraumaufnahme und -analyse sowie die assoziative Raumwahrnehmung als landschaftsästhetische Erhebungsmethode. Als sozialwissenschaftliche Methode wird mittels Fragebogen eine schriftliche Befragung, wie auch eine Onlinebefragung durchgeführt. Aus der statistischen Analyse der Fragebögen zeigte sich, dass Gemeinschaft, Austausch und Integration sowie die Selbstversorgung mit eigenem Gemüse die wichtigsten Einflüsse für das Bedürfnis nach einem mobilen Garten und dessen Nutzung sind. Die soziologische Betrachtung der drei mobilen Gartenbeispiele zeigte, dass die zeitlich begrenzte Vorgabe der Zwischennutzung, knappe finanzielle Ressourcen, sowie eingeschränkte nutzbare räumliche Möglichkeiten in Form von leerstehenden Brachflächen das Erscheinungsbild mobiler Gärten prägen. Somit kann gesagt werden, dass sich zum aktuellen Zeitpunkt vermehrt mobil angelegte Gärten im urbanen Raum entwickeln, deren wesentliches Potenzial in der Steigerung der Lebensqualität für die Stadtbevölkerung liegt.
Beschreibung
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Seiten
IX, 127 S.