Das Invalidenhaus als Beitrag zur Entwicklung der Kriegsopferversorgung.
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SEBI: 76/2279
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DI
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Abstract
Die Arbeit beschäftigt sich mit den in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Europa aufgekommenen Invalidenhäusern für alte, kranke oder behinderte ehemalige Soldaten der stehenden Heere. Die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung vor allem der Häuser in Paris, Chelsea, Celle, Berlin, Wien, München und Karlshafen wird dargestellt. Für das 19. Jahrhundert wird die Invalidenversorgung in Baden als Beispiel für einen Mittelstaat detailliert beschrieben. Die Invalidenhausgründungen hängen kausal mit dem Wandel der Staats- und Heeresverfassung zum stehenden Heer im Staat des fürstlichen Absolutismus zusammen. Die organisierte Kriegsopferversorgung kann als erste Manifestation staatlicher Sozialpolitik aufgefaßt werden; der Staat versorgt in der merkantilistischen Wirtschaftsordnung als ,,Kriegsunternehmer'' seine invaliden ,,Arbeiter''. Diese Versorgung ist von der Armenpflege dieser Zeit unterschieden; Invalidenhäuser gelten nicht als Armenhäuser. Für die Aufgabenstellung, Finanzierung und innere Ordnung war das Hotel des Invalides in Paris in vielem Vorbild.
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Invalidenhaus, Kriegsopferversorgung, Sozialpolitik, Sozialwesen, Institutionengeschichte, Geschichte
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Bamberg: difo-druck (1976), XXXIV, 401 S., Tab.; Lit.(phil.Diss.; Freiburg 1976)
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Invalidenhaus, Kriegsopferversorgung, Sozialpolitik, Sozialwesen, Institutionengeschichte, Geschichte