Standortwettbewerb, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 610/54

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Abstract

Einleitend werden divergierende Ansichten zu Wirkungen des Standortwettbewerbs dargestellt. Wie immer man dazu steht: Der Standortwettbewerb hat sich mit den politischen und technologischen Umbrüchen der letzten Jahrzehnte verschärft. Anschließend werden Standortfaktoren kurz systematisiert und Charakteristika und Bedeutung von Standortfaktoren dargestellt. Es wird erwartet, dass insbesondere das Gewicht von Wissen und Humankapital im Produktionsprozess zunimmt. Das damit einhergehende Auftreten externer, aber auch interner Skaleneffekte begünstigt per se eine weiter zunehmende räumliche Konzentration. Für den Standort Deutschland als Ganzes haben sich pessimistische Vorhersagen einer schleichenden Deindustrialisierung und eines dadurch bedingten Beschäftigungsabbaus bisher nicht bewahrheitet. Zumindest auf einer hohen Aggregationsebene scheint Deutschland sich gut an die veränderte weltwirtschaftliche Arbeitsteilung angepasst und seine Standortgunst bisher bewahrt zu haben. Angesichts eines solchen Befunds, einer zunehmenden räumlichen Diversifikation betrieblicher Funktionen und einer fortschreitenden Angleichung nationaler Regulierungssysteme wächst indes die Bedeutung regionaler und kommunaler Standortfaktoren. Im letzten Abschnitt werden diese Standortfaktoren dargestellt und mögliche Schlussfolgerungen für die Standortentwicklung skizziert.

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531-546

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