Die Blasiertheit der Städter*innen - Vom routinierten Umgang mit alltäglicher Komplexität.

Geographisch-Ethnographische Gesellschaft Zürich
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Geographisch-Ethnographische Gesellschaft Zürich

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CH

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Zürich

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0016-7312

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ZLB: Erd 1 ZA 2723

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EDOC

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Abstract

Der Beitrag stellt Ergebnisse einer ethnografischen Forschung im Stadtteil Düsseldorf-Oberbilk vor. Im Rahmen der sechzehn monatigen Feldforschung (2015-2016) wurde anhand von (teilnehmenden) Beobachtungen, Wahrnehmungsspaziergängen, leitfadengestützten, offen-narrativen Interviews (N=28) sowie alltäglichen Gesprächen im öffentlichen Raum, die mit verschiedenen lokalen Akteur*innen (Quartiersbewohner*innen, Sozialarbeiter*innen, Vereins- und Institutionsleiter*innen, Pädagog*innen, Integrationsexpert*innen) geführt wurden, herausgearbeitet, wie Menschen in einem dichten und gemischten Quartier alltagpraktisch zusammenleben. Das gesamte Forschungsmaterial wurde im Rahmen der grounded theory ausgewertet. Das Ziel war es, zu untersuchen, wie es die Quartiersbewohner*innen schaffen, sich trotz unterschiedlicher Interessen in der Nutzung und Gestaltung der öffentlichen Räume miteinander zu arrangieren, bzw. welche Strategien sie anwenden, um in ihrem Alltag relativ störungsfrei miteinander auskommen zu können. Aus einer - sofern möglich - neutralen Perspektive heraus, war es das Ziel, die "Niederungen des Alltags" zu fokussieren.

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Geographica Helvetica : Swiss journal of geography

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Nr. 2

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S. 183-192

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