Unort Gewerbegebiet? Qualitätsvolle Freiräume als Grundlage für Arbeitsorte.
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Schwechat
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ZLB: Kws 100/186
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EDOC
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Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie, am Beispiel des Gewerbegebietes Liesing, in monofunktionalen Stadtteilen eine "smarte" Stadtentwicklung aus der Perspektive der integrativen Freiraumplanung aussehen kann. Dem Beitrag liegt die freiraumplanerische These zu Grunde, dass die Freiräume die Grundlage der Stadt sind, auch der Gewerbegebiete. Freiräume im Gewerbegebiet sind gekennzeichnet vom Wirtschaften - auf den Betriebsparzellen wie in den öffentlichen Freiräumen. Mit der Funktionalisierung des Stadtteils geht eine vermeintliche Funktionalisierung der Nutzerinnen und Nutzer und ihrer Alltage einher. Aber der Blick auf den Alltag im Gewerbegebiet zeigt, dass und wie vielfältig Lebens- und Wirtschaftsalltage stattfinden: Das Wirtschaften der Betriebe unterliegt zeitlichen und räumlichen Rhythmen und wird entlang sozialer, ökologischer und ökonomischer Kreisläufe entwickelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kombinieren an ihrem Arbeitsort die Erwerbsarbeit mit Einkäufen, mit Freizeitaktivitäten oder sozialen Aktivitäten. Nicht zuletzt ist das Gewerbegebiet ein (Querungs-)Raum auf den alltäglichen Wegen der Bewohner sowie Nutzer des gesamten südlichen Wiener Stadtteils. Es wäre verschwendetes Potential, ein Gewerbegebiet nur als auf die Nutzung "Gewerbe" beschränkt wahrzunehmen. In der bereits gelebten Nutzungsvielfalt steckt Potential, dass es, im Sinne einer Smart City-Entwicklung ausgehend von den Gegebenheiten des jeweiligen Ortes, zu entwickeln gilt. Der Beitrag diskutiert Projektideen wie auf Ebene der öffentlichen Freiräume und auf Ebene der betrieblichen Freiräume durch integrative Freiraumplanung die Standortqualität gesichert und verbessert, aber auch den Herausforderungen des Klimawandels begegnet werden kann.
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S. 739-747