Ostdeutsche Bürgerbewegungen und Perspektiven der Demokratie. Entstehung, Bedeutung und Zukunft.

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Köln

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ZLB: 94/798

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DI

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Abstract

Die allgemein als einzige "unblutige deutsche Revolution" bezeichnete Wende in der DDR von 1989/90 ist als eine Zäsur zu betrachten. Als diese Demokratie von "unten" und ein Zusammenschluß der verschiedensten oppositionellen Gruppierungen damit anfingen, eine unhaltbare Diktatur zu stürzen, wurde für Historiker und Politikwissenschaftler der Bundesrepublik ein neues Modell der Aufarbeitung deutscher Geschichte geschaffen. Der Autor untersucht am Beispiel des "Neuen Forums" in Rostock 1989/90 allgemeine und besondere Entstehungsbedingungen dieser Vereinigungen in der DDR und projiziert die Möglichkeit des Gebrauchs der dargestellten emphatischen Demokratievorstellungen auf eine Reform der derzeitigen parlamentarischen Demokratie in der Bundesrepublik. Von großem Interesse hierbei sind die sozialwissenschaftlichen Hintergründe einer derartigen Bürgervereinigung und die plötzliche Bedeutungslosigkeit nach der Volkskammerwahl vom März 1990. Nach dieser abrupten Beendigung der Basisdemokratie setzt der Autor weiterhin auf die Erforschung des Politikansatzes der Bürgerbewegungen unter veränderten politischen Bedingungen und deren Zukunftschancen als Triebkraft für eine Weiterentwicklung der Politischen Kultur Deutschlands. mabo/difu

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170 S.

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