Zur Entwicklung der industriellen Beziehungen nach der Wiedervereinigung. Arbeitgeberstrategien auf überbetrieblicher Ebene unter besonderer Berücksichtigung des "Revisionsstreits" in der ostdeutschen Metallindustrie.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 95/3958

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DI

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Abstract

Verschärfte internationale Konkurrenz, Deregulierungspolitik und die schwierige Lage in den neuen Bundesländern setzen die kollektive Interessenvertretung der Beschäftigten enorm unter Druck. Gegenstand der Arbeit ist die Frage, welche Impulse von der Umbruchsituation in den neuen Bundesländern für das System der industriellen Beziehungen in der Bundesrepublik zu erwarten sind. Dazu untersucht der Autor die tarifpolitischen Strategien der Arbeitgeberzusammenschlüsse (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, BDA, und Gesamtmetall) sowohl in den neuen als auch in den alten Bundesländern. Einen Schwerpunkt bildet dabei die erstmalige Aufkündigung der Tarifverträge/Ost durch die Metall-Arbeitgeber ("Revisionsstreit"). BDA und Gesamtmetall nutzten die sozialen und ökonomischen Folgen der Wiedervereinigung zu einer tarifpolitischen Trendwende. gwo/difu

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V, 145 S.

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