Die Stadt und das Geld. Haushalt und Herrschaft im nationalsozialistischen München.
Wallstein
Zitierfähiger Link
Lade...
Datum
Zeitschriftentitel
ISSN der Zeitschrift
Bandtitel
Herausgeber
Wallstein
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Göttingen
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 704/934
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
DI
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Funktionsweisen der NS-Herrschaft in den Städten und Gemeinden werden durch die Finanzströme der öffentlichen Haushalte deutlich. Das braune München schrieb schwarze Zahlen. Doch was verbarg sich hinter den Jahresbilanzen einer Großstadt im "Dritten Reich"? Der Autor entschlüsselt zur kommunalen Finanzpolitik in der NS-Zeit die Zahlenkolonnen der städtischen Haushaltspläne und erzählt die Geschichten, die sich hinter ihnen verbergen. So zeigt er, wo und wie die Lokalverwaltung Geld ausgab, um dem Anspruch als "Hauptstadt der Bewegung" nachzukommen. Er erklärt, über welche Wege die Stadt Finanzressourcen mobilisierte und den Krieg mitfinanzierte, entwirrt den Filz der Zuwendungen an die nationalsozialistische Klientel und entdeckt in der Steuer- und Gebührenvollstreckung sowie der Führung eines "Judenkontos" bislang unbekannte Felder der Verfolgungsgeschichte. Deutlich wird: Städtische Haushaltspolitik war kein ideologiefreies Verwaltungshandeln. Die Etatplanung war vielmehr Ausdruck einer sich nach nationalsozialistischen Vorstellungen wandelnden Stadtgesellschaft und zugleich ein zentrales Instrument, um diese Transformation voranzutreiben. Ausgezeichnet mit dem Friedrich Lütge-Preis 2017 der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
item.page.dc-source
Seiten
399 S.
Zitierform
Freie Schlagworte
item.page.dc-subject
item.page.dc-relation-ispartofseries
München im Nationalsozialismus; 3