"Migrantenökonomien" zwischen Wirtschaftsförderung und Diskriminierung. Eine empirische Fallstudie am Beispiel der Stadt Nürnberg.
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DE
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Hannover
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Zusammenfassung
Die Förderung der sogenannten "Migrantenökonomie" oder "ethnischen Ökonomie" hat sich im Zuge der Integrationsdebatten der vergangenen Jahre zu einem stadtpolitischen Interventionsfeld entwickelt. Kommunale Leitbilder und Integrationskonzepte bauen dabei auf dem Potenzialansatz auf, der in der Stärkung von "Migrantenökonomien" sowohl Integrationsförderung als auch Chancen für die städtische Wirtschaftsentwicklung sieht. Vor diesem Hintergrund beleuchtet der vorliegende Beitrag am Beispiel der Stadt Nürnberg, welche Strategien unterschiedliche stadtpolitische Institutionen, wie z. B. Behörden, Ämter, Kammern und Verbände, bei der Förderung von Selbstständigen mit "Migrationshintergrund" verfolgen und wie diese auf die Förderungsmaßnahmen reagieren. Es zeigt sich, dass neben einer "gut gemeinten" Wirtschaftsförderung die Gefahr einer Stigmatisierung besteht. Diese müssen reflektiert werden, um so Förderung nicht ins Negative zu verkehren.
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S. 365-380
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Forschungsberichte der ARL; 3