Budapest - Ungarns Hauptstadtregion zwischen historischem Erbe und Zukunftsorientierung.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand Budapest durch den Zusammenschluß von Buda, Altbuda und Pest als Hauptstadt des östlichen Teils der Habsburger Doppelmonarchie. Budapest entwickelte sich innerhalb von etwa 30 Jahren zu einer modernen Metropole von europäischem Rang. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Ungarn unabhängig, aber auch auf ein Drittel der früheren ungarischen Kronländer verkleinert, und das Land war bemüht, seine Stellung im Kräftespiel der europäischen Mächte zu behaupten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die historischen Verbindungen zum Westen abgeschnitten, und Ungarn war gezwungen, sich nach Osten zu orientieren. Die Wiederherstellung der staatlichen Souveränität Ungarns 1990 hat neue regionale Zielsetzungen in den Mittelpunkt gestellt, die in erster Linie mit der Perspektive einer Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union verbunden sind. Budapest ist ein natürliches Zentrum des Karpatenbeckens, was für die künftige Regionalentwicklung von entscheidender Bedeutung sein wird. Budapest beginnt bereits, die Rolle eines "Brückenkopfes" nach Osten einzunehmen. Die wirtschaftlichen "Kraftfelder" Ungarns entwickeln sich in den westlichen Landesteilen; im Osten sind sie unterentwickelt. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den südosteuropäischen Ländern ist die einzige tragfähige Zukunftsperspektive. - (Verf.)

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Nr.2/3

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S.213-220

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