"Ich will, dass etwas geschieht". Wie zivilgesellschaftliches Engagement entsteht - oder auch nicht.
Sigma
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Sigma
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DE
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Berlin
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ZLB: 2005/3286
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DI
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Abstract
Vor dem Hintergrund aktueller Trends in der Ökonomie, (Sozial-)Politik und Demographie richtet sich vielfach die Hoffnung darauf, das wohlfahrtsstaatliche Niveau künftig vor allem durch freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement aufrechterhalten zu können. Dabei stellt sich die Frage, ob und wie genügend dazu bereite Bürger/innen gewonnen werden können - oder hat man diese Rechnung gar ohne den Wirt gemacht? Aus welchen biographischen Gründen engagieren sich Menschen zivilgesellschaftlich? Warum bleiben andere trotz guter Voraussetzungen passiv oder wenden sich von solchen Aktivitäten ab? Diesen Fragen geht die qualitative Studie nach. Die Interviews mit Beschäftigten am Übergang in den vorzeitigen Ruhestand, die alle Hierarchieebenen - vom Bandarbeiter bis zur Führungskraft und sowohl Engagierte als auch Nichtengagierte einbeziehen, zeigen, dass stabiles und nachhaltiges Engagement nicht kurzfristig und allein in der Sphäre der Zivilgesellschaft herstellbar ist. Der Autorin Typologie der individuellenbiographischen und Erfahrungs-Hintergründe arbeitet die Grenzen aktueller Strategien der Engagementförderung und die kontraproduktiven Effekte der neueren deutschen Sozialpolitik in kritischer Perspektive klar heraus. difu
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311 S.