Das Bebauungsplangesetz von 1892 im Rahmen der Hamburger Stadterweiterungen zwischen 1870 und 1914. Planmäßige Expansion oder ungezügelte Ausdehnung?
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DE
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Hamburg
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ZLB: 93/372-4
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DI
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Zusammenfassung
1892 verabschiedeten der Hamburger Senat und die Bürgerschaft ein Gesetz zur Erschließung und Bebauung der Vororte und Landgemeinden nördlich der Elbe. Dabei zeigten sich Aufgabenstellungen, die denen der Hamburger Stadtplanung zur heutigen Zeit verblüffend ähnlich sind, z.B. Wohnungsmangel, Finanzierungsprobleme, Bau- und Bodenspekulation, ÖPNV. Neben diesen Aufgaben wurden bereits damals institutionelle und strukturelle Schwierigkeiten deutlich. Sei den 1850er Jahren und später vom Baudirektor Fritz Schumacher wurde immer wieder eine Neuorganisation des Bauwesens mit klarer Kompetenzverteilung gefordert. Durch die Feststellung von Stadtteilbebauungsplänen hat das Bebauungsplangesetz erst die Voraussetzung für modernere Planungen des 20.Jahrhunderts geschaffen. Ein fast vergessener Generalplan für die Stadterweiterung von 1896 prägte die Grundzüge des Hamburger Verkehrssystems bis in die Gegenwart. kmr/difu
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Seiten
ca. 170 S.