Die Kleinwohnungsfrage. Zu den Ursprüngen des sozialen Wohnungsbaus in Europa.

Christians
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Christians

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Hamburg

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ZLB: 88/5364

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Abstract

Im 19. Jahrhundert war die großstädtische Wohnungsnot zu einer Überlebensfrage für die Gesellschaft geworden; Reformer erkannten, daß die "Reproduktion systemtragender Bevölkerungsgruppen" im Rahmen der individuellen Baufreiheit und der freien Marktwirtschaft nicht mehr sichergestellt war. Das Problem spitzte sich seit den achtziger Jahren zu auf die Wohnungsversorgung einer noch schmalen Schicht von vergleichsweise zahlungsfähigen, stetig beschäftigten Facharbeitern und mittleren Beamten. Die "Kleinwohnung", die für die privaten Unternehmer in der Regel unrentabel war, wurde durch Gesetze und Bereitstellung öffentlicher Mittel gefördert und eröffnete den Lösungsweg des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Drei Aspekte des Kleinwohnungsbaues bis 1918 werden in diesem Sammelband aufgehellt: die Ideologie der abgeschlossenen Kleinwohnung als Instrument der Erziehung der Arbeiter und der Herstellung der Kleinfamilie als "Zelle" des Staats; die ersten gesetzgeberischen und wohnungspolitischen Versuche der Förderung des Kleinwohnungsbaus im Rahmen der freien Marktwirtschaft; der Beitrag des Städtebaus und der Architektur bei der Entwicklung rentabler Kleinwohnungstypen. difu

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450 S.

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Stadt, Planung, Geschichte; 8