Stadterneuerung in Klein- und Mittelstädten. Ein Plädoyer für die Behutsamkeit.

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BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Die Stadterneuerung in Klein- und Mittelstädten wird kritisiert für negative Auswirkungen wie Stadtzerstörung durch maßstabssprengende Großbauten und überzogene Verkehrsprojekte, Verdrängungseffekte bei Bevölkerung und angestammtem Gewerbe. Als Hauptursachen gelten falsch verstandene Modernitätsvorstellungen, eine übertriebene Wachstumsorientierung, wenig Behutsamkeit beim Bauen und eine einseitige Fixierung auf Großprojekte externer Investoren. Demgegenüber gibt es auch zahlreiche positive Erfolge mit der Stadterneuerung in Klein- und Mittelstädten: Erfolge mit dem Denkmal- und Ensembleschutz, die Re-urbanisierung vieler Innenstadtbereiche, die Stabilisierung der Gewerbestrukturen. Meistens beruhen diese Erfolge auf der Strategie der behutsamen, innenorientierten Stadterneuerung. Dabei konnte vielfach eine bürgernahe Stadterneuerung etabliert werden. In der Zukunft wird sich Stadterneuerung auch in kleinen Städten auf weniger prominente Altbaugebiete und Neubaugebiete der 50er, 60er und 70er Jahre verlagern. - (n.Verf.)

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Schlagwörter

Mittelstadt, Kleinstadt, Stadtentwicklung, Stadterneuerung, Entwicklungsmaßnahme

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1985), H.9, S.833-839, Lit.

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Mittelstadt, Kleinstadt, Stadtentwicklung, Stadterneuerung, Entwicklungsmaßnahme

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