Regional Governance in stark institutionalisierten Strukturen. Eine Studie zur Innovationsfähigkeit ausgewählter Metropolregionen.

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Kovac

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Hamburg

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ZLB: Kws 165/50

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DI

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Abstract

Regionen sind heute mehr denn je der Dynamik der Globalisierung ausgesetzt. Die Aufwertung der Region als Steuerungsebene manifestierte sich in einigen deutschen Verdichtungsräumen in der Schaffung sog. Metropolregionen. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Beobachtung, dass es im Kontext des Regional- und Standortwettbewerbs nicht mehr ausreicht Planungsaufgaben und Konflikte im städtischen Verdichtungsraum zu lösen, d.h. Konfliktlösungsfähigkeit herzustellen. Insbesondere Metropolregionen müssen dazu in der Lage sein, im Bereich der Regionalentwicklung Innovationen durchzuführen und sich an Veränderungen anzupassen, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Die Leistungsfähigkeit von Regionen zeigt sich demnach auch an ihrer Innovationsfähigkeit. Seit Mitte der 1990er Jahre haben in Reaktion auf die genannten Entwicklungen sowie im Zuge der Regionalisierung institutionelle Reformen stattgefunden, die unterschiedliche Organisationsmodelle hervorgebracht haben. Der Autor untersucht die Innovationsfähigkeit von drei Metropolregionen, die institutionelle Reformen durchgeführt haben und stark institutionalisierte Strukturen aufweisen. Ziel war zu klären, welchen Einfluss formale Strukturen auf die Innovationsfähigkeit von Regionen haben. Das theoretische Konzept, in dem die Fragestellung der Studie verortet wurde, ist Regional Governance. Regional Governance in stark institutionalisierten Strukturen zeichnet sich durch das Zusammenwirken von Hierarchie und Kooperation sowie durch die Einbettung flexibler Kooperationsformen in hierarchische, mit Durchsetzungsmacht versehene Steuerungsstrukturen aus. Stark institutionalisierte Regionen haben per Landesgesetz ein erweitertes Aufgabenspektrum erhalten und verfügen über ein politisch steuerndes Entscheidungsgremium. Im Zentrum der regionalen Steuerung steht das Regional Government, das zusammen mit dem Regionalmanagement den institutionellen Kern der regionalen Steuerungsebene ausmacht. Die regionale Innovationsfähigkeit, verstanden als politische Innovationsfähigkeit, wurde überprüft. Untersucht wurde die regionale Aufgabenbearbeitung in den Aufgabenfeldern Regionalplanung, Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung.

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570 S.

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Politica. Schriftenreihe zur politischen Wissenschaft; 84