Arbeitsanforderungen und -belastungen in der niedrigschwelligen Drogenhilfe. Eine Betrachtung von bayerischen und hessischen Kontaktläden.

Büchner
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Marburg

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ZLB: Kws 564/108

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DI

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Abstract

In Kontaktläden der niedrigschwelligen Drogenhilfe findet sich eine eigene, der "Normalgesellschaft" fremde Welt, die man meist nur vom schnellen, fast heimlichen Blick im Vorbeigehen kennt. Dort trifft man auf Menschen, die langjährig exzessiv Drogen konsumieren, die persönliche und doch miteinander vergleichbare Erlebnisse mitbringen - und man trifft auf diejenigen, die in dieser Welt professionelle Unterstützung und Hilfe anbieten: Die Mitarbeiter von Kontaktläden. Deren Perspektive stellt die Autorin ins Zentrum ihrer Untersuchung: Wie erleben sie es, in dieser Welt zu arbeiten? Woran erfreuen sich Kontaktladenmitarbeiter und was frustriert sie? Die Rekonstruktion dieses Felds der Sozialen Arbeit eröffnet nicht nur einen Blick in den Arbeitsalltag von Kontaktläden, sondern vermittelt auch eindrücklich, inwiefern Arbeitsanforderungen und -belastungen mit (drogen-)rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen und den Interessen gesellschaftlich-politischer Akteure verwoben sind und wie die Mitarbeiter diese speziellen Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse erleben, um eine Verbesserung der Arbeitssituation in Kontaktläden zu erreichen.

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551 S.

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