Sportalltag und Dorfkultur. Eine Studie über den Konstitutionsprozeß des Sports in einem ländlichen Verein.
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Oldenburg
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ZLB: 92/2981
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DI
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Abstract
Die Wechselwirkung zwischen der Veränderung dörflicher Sozialstruktur und der eines dörflichen Sportvereins wird am Beispiel von Cappeln im Kreis Cloppenburg untersucht. Ausgangspunkt sind agrarisch und religiös geprägte Normen, die dem Vereinssport zunächst entgegenstehen. Mit der zurückgehenden Bedeutung bäuerlichen Familienbesitzes wird der dörfliche Fußballverein jedoch integraler Bestandteil der Dorfkultur. Die Leistungsorientierung im Vereinssport, die die Spaltung in kaum verbundene Mannschaften fördert, führt zu einem ersten Individualisierungsschub. Gleiches gilt für die zunehmende Bedeutung der mit sozialem Prestige verbundenen Individualsportart Tennis in den 70er und 80er Jahren. Diese Entwicklungen spiegeln wiederum ebenso sozialkulturelle Veränderungen wider, wie sie ihre Durchsetzungskraft gegen alte Normen fördern. Als Mitglied des Sportvereins nimmt der Autor eine Perspektive teilnehmender Beobachtung ein. mneu/difu
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281 S.