Grundzüge des Freiburger Zunftrechts. Von 1648 bis 1805.

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Die aus dem 15.Jahrhundert überkommene Gewerbeordnung Freiburgs erfuhr solange keine einschneidenden Veränderungen, als nicht die Eigenständigkeit der Stadt durch staatliche Organe beeinträchtigt wurde, was vor 1700 praktisch nicht der Fall war.Eine Änderung trat ein mit dem Aufkommen des Merkantilismus, als eine staatliche Wirtschaftspolitik betrieben wurde, die auf die Herstellung großer, nach einheitlichen Kriterien gelenkten und wirtschaftlich leistungsfähigen Gebieten zielte.Diese Intention mußte mit handwerklichen Rechtsvorstellungen der Zunftautonomie, welche der Zunft das Recht zur Bestimmunq der Meisterzahlen, der Ausrichtung der Berufsausbildung und Gewerbeordnung usw. gab, kollidieren.Dies ist der Ausgangspunkt der Untersuchung, die sich somit, um die tatsächlichen Veränderungen zu erfassen, nicht nur auf herkömmliche Handwerksordnungen stützt, sondern vielmehr noch auf Gesetze und Anordnungen der vorderösterreichischen Regierung.Die Arbeit untersucht die Zünfte als gewerbliche und politische Körperschaften, ihre Entwicklung nach 1648, die Änderungen und Durchbrechungen der Freiburger Zunft- und Gewerbeverfassung unter dem Einfluß staatlicher Gewerbepolitik und schließlich die Organisation der späten Zünfte.sw/difu

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Zunftrecht, Gewerbeverfassung, Gewerbepolitik, Rechtsgeschichte, Handwerk, Stadtgeschichte

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Freiburg/Breisgau: (1972), XIX, 248 S., Lit.

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Zunftrecht, Gewerbeverfassung, Gewerbepolitik, Rechtsgeschichte, Handwerk, Stadtgeschichte

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