Auswirkungen der Konkurrenz zwischen Nahrungsmittel- und Bioenergieproduktion auf Landwirtschaft, Gesellschaft und Umwelt.

Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse
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Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse

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Karlsruhe

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TIB: ZL 270

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Abstract

In den Jahren 2003 bis 2007 gelang es, den Anbau von Energiebiomasse zu forcieren. Das Fruchtfolgespektrum in Deutschland wurde dementsprechend in Richtung sog. Energiekulturen verschoben. Aufgrund aktueller Entwicklungen auf den Agrar- und Energiemärkten kommt es nun verstärkt zur Konkurrenz zwischen der Nahrungsmittel- und der Energieproduktion um den knappen Faktor Boden. Die Bioenergielinien sind aber mittlerweile in ihrer Wettbewerbskraft der "klassischen" Landwirtschaft unterlegen. Aus gesellschaftlicher Sicht ist die Herstellung von Bioenergie aus Reststoffen zu bevorzugen, bei der es zu keiner Verdrängung etablierter Produktionsverfahren kommt. Auf jeden Fall gilt es zu prüfen, in wieweit jeglicher Biomasseanbau einer Naturverträglichkeitsprüfung standhält. Unter Umständen führt eine regionsspezifische Untersuchung zu Einschränkungen im Anbauumfang bestimmter Kulturen im Sinne des Ressourcenschutzes.

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Technikfolgenabschätzung, Theorie und Praxis

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Nr. 2

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S. 23-31

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