Schnell bauen, günstig wohnen? Eignet sich die Großsiedlung als Vorbild? 30 Jahre Hellersdorf.
Hammonia
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Bandtitel
Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
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Autor:innen
Zusammenfassung
Angesichts der Wohnungsprobleme in der DDR wurde für Ost-Berlin in den 1980er Jahren das Ziel ausgegeben, jährlich 23.000 neue Wohnungen zu errichten. Ein erheblicher Teil dieser Neubauwohnungen sollte auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen in Stadtrandlage gebaut werden. So entstand bis 1990 die Großwohnsiedlung Hellersdorf mit 42.000 Wohnungen für 100.000 Menschen. Wie alle großen Wohnsiedlungen hatte Hellersdorf zwischenzeitlich in der breiten Öffentlichkeit mit einem schlechten Image zu kämpfen. Doch mittlerweile stehen Großwohnsiedlungen der ehemaligen DDR - und insbesondere Berlin-Hellersorf - heute besser da, als in der Nachwendezeit befürchtet werden musste, weil Großwohnsiedlungen aus städtebaulicher Sicht stigmatisiert und abgewertet wurden. Erneut stehen deutsche Großstädte vor der Herausforderung, innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Wohnungen bauen zu müssen und gleichzeitig im Bestand günstige Mieten zu erhalten. Anläßlich des 30. Geburtstagg der Berliner Großsiedlung Hellersdorf lud das Kompetenzzentrum Großwohnsiedlungen e.V. zu einer Fachtagung ein, über die in dem Beitrag berichtet wird. Diskutiert wurde die Frage, ob bei der Bewältigung des Wohnungsmangels der industrielle Wohnungsbau und die Großsiedlungen der ehemaligen DDR Impulse geben können. Außerdem wurden Möglichkeiten einer Nachverdichtung der Siedlung Hellersdorf erörtert. Es wurden 20 Teilflächen identifiziert, auf denen rund 2.000 Wohneinheiten gebaut werden könnten.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 7
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Seiten
S. 8-10