Zur Effizienz staatlichen Handelns - Eine partialanalytische mikroökonomische Untersuchung der Bereitstellung öffentlicher Güter.

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Tübingen

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ZLB: 95/612-4

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DI

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Abstract

Untersucht wird der Prinzipal-Agent-Interaktionsprozeß zwischen Vertretern der staatlichen Verwaltung ("Bürokraten") und der Regierung, die die Interessen der (Wahl-) Bevölkerung vertritt, um über ein spezifisches Budget für ein spezifisches öffentliches Gut zu verhandeln. In der Modellanalyse wird unterstellt, daß ökonomisch rational handelnde (eigennutzenmaximierende) Bürokraten gegenüber der Regierung einen Informationsvorsprung bezüglich der Kosten der Bereitstellung des öffentlichen Gutes haben. Infolgedessen können die Bürokraten bei Verhandlungen mit der Regierung auch persönliche Interessen verfolgen. Dies führt zu Effizienzverlusten sowohl für die Nachfrager (in Form zu hoher Preise) als auch für die Anbieter (in Form zu hoher Produktionskosten). Unter diesen Umständen hat das ökonomische Prinzip, mit minimalem Aufwand den maximalen Ertrag zu erwirtschaften, keine Gültigkeit. kmr/difu

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V, 81 S.

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