Geschwindigkeitsverhalten in umgestalteten Ortseinfahrten - ein Vorher/Nachher Vergleich.
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1988
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ZZ
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IRB: Z 629
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Zusammenfassung
Es ist unbestritten, dass in vielen Ortsdurchfahrten eindeutig zu schnell gefahren wird, wodurch sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Wohnumfeldsituation negativ beeinflusst wird. Es laufen derzeit zahlreiche Versuche, durch Umbau der gesamten Ortstdurchfahrt oder nur des Ortseingangsbereiches das Geschwindigkeitsniveau zu senken. Die Autoren berichten über die Ergebnisse von Vorher/Nachher-Untersuchungen an 7 Ortseingängen im Kreisgebiet Neuss, bei denen relativ weiche Umbaumaßnahmen (Einengungen, unterstützt durch trichterförmige Baumpflanzungen, Belagswechsel, Markierungen etc.) vorgenommen wurden. Insgesamt hat sich zwar eine geringfügige Geschwindikeitsreduzierung von 2-10 km/h im Umbaubereich gezeigt, eine eindeutige Auswirkung auf das Geschwindigkeitsniveau im Verlauf der weiteren Ortsdurchfahrt lässt sich jedoch nicht nachweisen; auch die Überschreitungshäufigkeit der zugelassenen Geschwindigkeit von 50 km/h geht nur marginal zurück, allerdings werden die extremen Spitzengeschwindigkeiten (mehr als 70km/h) in deutlicher Form abgebaut. Inwieweit sich die erzielten Änderungen auf die Verkehrssicherheit auswirken, lässt sich kaum beurteilen. Das zusammenfassende Urteil der Anwohner über die Maßnahmen ist überwiegend positiv, obwohl das Geschwindigkeitsniveau als unverändert eingeschätzt wird. (-z-)
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Straßenverkehrstechnik, Bonn 32(1988), Nr.2, S.47-51, Abb.;Tab.;Lit.