Experimentierklauseln im Kommunalrecht - Rechtsprobleme im Spannungsfeld zwischen Regelungswut und "laisser faire".

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Münster

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DI
RE
EDOC

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Abstract

Die Anforderungen an eine moderne Verwaltung haben sich in vielfältiger Weise gewandelt. Zur Steigerung von Effizienz, Effektivität und Bürgernähe der Verwaltung sollen die in die Kommunalgesetze der Länder eingefügten Experimentierklauseln dienen. Mit ihrer Hilfe soll das von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung konzipierte 'Neue Steuerungsmodell' (NSM) in die kommunale Praxis umgesetzt werden. Zum Kern des NSM gehören die Zusammenführung von Fach- und Ressourcenverantwortung in der Hand des zuständigen Sachbearbeiters, die Vorgabe globaler Budgetansätze zur eigenständigen Verwaltung innerhalb einer Abteilung anstatt der Vorgabe jedes einzelnen Haushaltspostens, die Steuerung der Verwaltungstätigkeit mittels Kontrakten anstelle von Einzeleingriffen seitens des Gemeinderates, die Abflachung von Hierarchien innerhalb der Verwaltung und das Bemühen um mehr Bürgernähe und Wettbewerb. Die Arbeit möchte die im Zusammenhang mit der Einführung des NSM entstehenden grundlegenden rechtlichen Probleme erörtern und einen Versuch zu deren Lösung anbieten. difu

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247 S.

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