Verständnis und Bedeutung von Ausländerkriminalität. Eine Analyse der Konstitution sozialer Probleme.

Centaurus
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Pfaffenweiler

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ZLB: 93/3464

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DI
S

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Abstract

Was heutzutage an Statistiken und massenmedialer Berichterstattung über die Kriminalität der ausländischen Bevölkerung bekannt wird, vermittelt den Eindruck eines spezifischen Phänomens mit großem Bedrohungspotential. Dagegen will die Arbeit verdeutlichen, daß dem "Problem" der Ausländerkriminalität regelmäßig keine nationalitätsbedingten Besonderheiten zugrunde liegen. Vielmehr wird das soziale Problem durch die Definition des kriminellen Ausländern gerade erst geschaffen. Aufgrund einer Presseanalyse (Berichterstattung vom 1.6.1989 bis 31.1.1991) werden die Massenmedien als "dritte Ebene der Herstellung von Ausländerkriminalität" bezeichnet. Es werden vier Kernthesen auf ihre Stichhaltigkeit überprüft: Ausländerkriminalität als Ergebnis einer Konkurrenz um wirtschaftliche Besitzstände, als Ausdruck gruppenspezifischer Interessenkonflikte sozialer und kultureller Art sowie die Beeinflussung durch Ungleichbehandlung durch Polizei und Sozialbehörden und die Ausländerpolitik. Es stellt sich heraus, daß diese Ansätze nur gemeinsam zu einem Ergebnis führen; eine einzige "richtige" These gibt es nicht. lil/difu

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XVIII, 328 S.

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Hamburger Studien zur Kriminologie; 16