Dachau lässt spitz rechnen. Bäderbau.
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
In vielen Städten und Gemeinden sind öffentliche Bäder in die Jahre gekommen. Sowohl eine Sanierung als auch einen Neubau müssen Kommunen aber finanziell erst einmal bewältigen können. Dem Sparzwang steht der Wunsch nach Aufrechterhaltung der Sport- und Freizeitinfrastruktur gegenüber. Hinzu kommen Faktoren wie der demografische Wandel sowie veränderte Anforderungen der Badegäste an die Ausstattung eines Schwimmbades. In dem Beitrag wird exemplarisch die Entscheidungsfindung in der bayerischen Stadt Dachau beschrieben. In der 45.000-Einwohner-Stadt wies das 1971 gebaute Hallenbad nach über 40 Jahren Betrieb einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Die Stadt und die kommunalen Stadtwerke als Betreiber beauftragten eine Machbarkeitsstudie mit einem Kostenvergleich von Neubau und Sanierung sowie eine Lebenskostenanalyse beider Varianten für die nächsten 30 Jahre. Bei der Variante Sanierung wurde deutlich, das besondere Fragestellungen zur Gebäudestatik, zum konstruktiven Brandschutz sowie funktionale Schwächen zu bewältigen sein würden. Für die Variante Neubau wurden 8,8 Millionen Euro netto ermittelt. Ausschlagebend für die Entscheidung zwischen Sanierung oder Neubau war neben der funktionalen Schwächen des vorhandenen Bades die Betrachtung der Lebenszykluskosten, die im Fall eines Neubaus um fünf Prozent geringer ausfallen würden als im Fall einer Sanierung. Auf Basis der durchgeführten Untersuchungen wurde der Neubau beschlossen. Anfang bis Mitte 2019 soll das neue Bad eröffnet werden.
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Der Gemeinderat
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Nr. 10
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S. 32-33