Weiß - rein - klar. Hygienevorstellungen des Neuen Bauens und ihre soziale Vermittlung durch die Frau.

Selbstverl.
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Kassel

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ZLB: 95/114-4

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DI
S

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Abstract

Unter den Utopievorstellungen des Neuen Bauens, das nach 1918 aus den überholten Lebensverhältnissen der Vergangenheit führen sollte, kommt der Hygiene eine zentrale, die Architekturästhetik bestimmende Bedeutung zu, in deren architektonische, städtebauliche und institutionelle Vermittlung die Frau in ihrer seit Generationen gefestigten Stellung als Trägerin von Hygienevorstellungen einbezogen wird. Die Hygiene als ein Grundanliegen der Moderne begreifend, zeigt die Autorin an den Hygienevorstellungen des Neuen Bauens und anhand der Betrachtung der hausfraulichen Berufsrolle der Frau bei deren Durchsetzung und Vermittlung exemplarisch die gesellschaftliche Bedeutung der Hygiene auf und kritisiert die Hygienevorstellungen des Neuen Bauens als ein gesellschaftspolitisches und geschlechtspezifisches Herrschaftsinstrument. jst/difu

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107 S.

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Arbeitsbericht; 114