Standort- und Verlagerungsmuster metropolitaner Dienstleistungen. Ein Vergleich der beiden europäischen Metropolräume Berlin und Wien.

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Es wird untersucht, welche Standorte metropolitane Dienstleistungen innerhalb europäischer Metropolräume bevorzugen und welche räumlichen Prozesse dabei beobachtet werden können. Berlin und Wien wurden als Untersuchungsgebiete ausgewählt, da sich beide Städte im Umbruch befinden und bislang noch keine (fein-)räumliche und auch branchenspezifisch differenzierte Untersuchung der Standort- und Verlagerungsmuster durchgeführt wurde. Metropolitane Dienstleistungen setzen sich aus zehn Schlüsselbranchen zusammen: Forschung und Entwicklung, Höherwertige und Einfachere Unternehmensdienstleistungen, Technische Dienstleistungen, Finanzen/Versicherungen, Immobiliendienstleistungen, Telekommunikation/EDV, Medien/Verlage, Kultur/Unterhaltung und Verbände/Vereinigungen. Die Standort- und Verlagerungsmuster wurden aus fünf verschiedenen Perspektiven untersucht: Entwicklung und Grad der Tertiärisierung, räumliche Konzentration und Spezialisierung der Beschäftigten, räumlich-funktionale Verflechtungen der Unternehmen, Standortbedingungen und Standortwahlverhalten sowie vollzogene und geplante Standortverlagerungen der Unternehmen. Die empirischen Ergebnisse wurden mit weiteren Einflussfaktoren wie beispielsweise der infrastrukturellen Ausstattung verbunden. Im Ergebnis konnte ein deutliches zentral-peripheres Standort- und Verlagerungsmuster festgestellt werden: abnehmender Tertiärisierungsgrad, sinkende räumliche Konzentration und Spezialisierung der Beschäftigten, nachlassende nahräumliche Kooperationsbedürfnisse Unternehmen gleicher Branche, abnehmende Bedeutung weicher Standortfaktoren und steigende Verlagerungsdynamik. Differenziert in die zehn Schlüsselbranchen werden jedoch Divergenzen sichtbar.

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XIV, 420 S.

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