Regionale Unterschiede in der ambulanten Versorgung: Ausmaß, Ursachen und Reformbedarf einer fehlenden Bedarfsgerechtigkeit der Ärzteverteilung.
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DE
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Berlin
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DI
EDOC
EDOC
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Abstract
Die Arbeit untersucht regionale, nicht bedarfsgerechte Unterschiede in der ambulanten Versorgung in ihrem Ausmaß, ihren Ursachen und Folgen - insbesondere mit Hinblick auf die Ärzteverteilung. Darauf aufbauend werden Lösungsansätze für eine bedarfsgerechtere regionale Ärzteverteilung aufgezeigt. Es zeigt sich, dass regionale Unterschiede in der Verteilung ambulant tätiger Ärzte vorhanden sind: So ist ein erhebliches Stadt-Land-Gefälle nachweisbar; aber auch überregionale Unterschiede in den Versorgungsdichten sind feststellbar. Je spezialisierter die Fachgruppe ist, desto stärker treten diese regionalen Unterschiede auf. Offensichtlich wird auch, dass die Dichte des Arztangebots ein wichtiger Einflussfaktor ist: In Regionen mit einem besonders hohen (Fach-)Arztangebot liegt eher eine Überversorgung vor. Dagegen zeigt sich, dass Regionen mit einer schlechteren sozialen Lage eher einen ungedeckten Bedarf verzeichnen. Eine Unterversorgung chronisch Kranker durch den ambulanten Sektor geht in einigen Regionen zudem mit einer Verlagerung dieser Fälle in den stationären Sektor einher. Darüber hinaus haben die neuen Bundesländer bedarfsadjustiert eine systematisch geringere Inanspruchnahme. Eine entscheidende Ursache für den Fortbestand der Ungleichverteilung des ärztlichen Angebots ist die Bedarfsplanung. Deren Verhältniszahlen schreiben eine historische Situation fort, statt tatsächlich den Versorgungsbedarf zu approximieren.
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XI, 172 S.