Das Phänomen "Flächenverbrauch" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Indikatorengestützte GIS-Analysen acht europäischer Städte und kartographische Vermittlungsansätze.

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Dresden

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Zusammenfassung

Grundlage der Arbeit bilden retrospektive indikatorengestützte GIS-Analysen urbaner und suburbaner Regionen, für welche Flächennutzungs- und Transportsysteme-Datenbanken von acht europäischen Großstädten aus den EU-Projekten MURBANDY/MOLAND über einen Zeitraum von 50 Jahren anhand von vier Zeitschnitten (Anfang der 1950er bis Ende der 1990er Jahre) untersucht werden. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Entwicklungen der Städte, ansatzweise ebenso mit Blick auf die unterschiedlichen Wirtschaftssysteme, herausgearbeitet. Hauptziel ist es, eine Lücke zwischen theoretischer Analyse des Flächenverbrauchs und der damit oft einhergehenden Zersiedelung, konkret in (sub)urbanen Siedlungsräumen, und der praktischen Vermittlung der Thematik, hauptsächlich mittels geeigneter kartographischer Darstellungsformen, zu schließen. Des Weiteren wird versucht, einerseits die wissenschaftliche Erforschung des Flächenverbrauchs mit dem politischen Handlungsbedarf zu verbinden und andererseits einen Bogen zur kommunikativen Vermittlung der Thematik an relevante gesellschaftliche Gruppen zu spannen. Für dieses Anliegen wird die Arbeit um eine Betrachtung des bevölkerungsseitigen Umweltbewusstseins in Deutschland mit dem Fokus auf das Thema Flächenverbrauch sowie tiefergehende Überlegungen hinsichtlich der Vermittlungsformen und -wege, welche als weiteren Schwerpunkt kartographisch-konzeptionelle Betrachtungen beinhalten, erweitert.

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XIII, 176 S.

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