Städtische Diskurse um Migration im Wandel. Integration, diversity und soziale Bewegungen in München und Berlin.

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DE

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Berlin

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2197-2567

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EDOC

Abstract

In der städtischen (Selbst-)Repräsentation von und Bezugnahme auf Migration lassen sich erhebliche Unterschiede innerhalb Deutschlands feststellen. In jedem Fall findet die Bezugnahme höchst selektiv statt, und Migration kommt in städtischen Imagekampagnen und Ausstellungen - wenn überhaupt - vor allem als eine harmonisch erzählte Geschichte vor. Zunehmend sehen Stadtverwaltungen Migration als Ressource für "kulturelle Vielfalt" und unterwerfen sie damit gleichzeitig einer städteplanerischen Verwertungslogik. Unbequeme Aspekte wie Rassismus werden ebenso ausgeblendet wie von Migrant_innen selbst organisierte Projekte oder migrantischer Widerstand. Für s u b \ u r b a n sprach Henrik Lebuhn mit Natalie Bayer und Andrej Holm über städtische Migrationspolitiken in München und Berlin, über das zunehmend selbstbewusste Auftreten von Migrant/innen als stadtpolitische Akteure und über den zwiespältigen Mythos der "sozialen Mischung", auf den sich sowohl Investor/innen und Stadtpolitiker/innen als auch Anti-Gentrifizierungs-Bewegungen beziehen.

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Sub\urban

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Nr. 3

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S. 81-92

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