Delinquenz, Suchtmittelumgang und andere Formen abweichenden Verhaltens. Ein Geschlechtervergleich.

Lambertus
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Lambertus

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Freiburg/Breisgau

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ZLB: 93/1991

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DI

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Abstract

In dieser Untersuchung wird das Entstehen von Delinquenz und Suchtmittelumgang sowie anderer abweichender Verhaltensweisen (Eßstörungen, Selbstmordtendenzen, psychische Leiden usw.) unterneuen Gesichtspunkten beleuchtet. Es werden Aspekte der Life- Event-, Social-Support- und der Coping-Forschung mit den Erkenntnissen bestimmter Delinquenztheorien zu einem einheitlichen Ansatz verbunden. Die Untersuchung von 1632 Studenten der Universität Gießen im ersten Semester ergibt, daß Männer zu mehr extrovertierten, Frauen zu mehr introvertierten Formen abweichenden Verhaltens neigen. Dagegen neigen Männer zu einer passiven Bewältigung (coping) der Probleme, während Frauen Probleme eher aktiv angehen. Nicht bestätigt wird jedoch die Vermutung, daß die Geschlechter unterschiedlich auf die hier ausgewählten "life events" reagieren. Gleiche Lebensbedingungen bewirken geschlechtsunabhängig ähnliche Reaktionen. lil/difu

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221 S.

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