Revier der großen Dörfer. Industrialisierung u. Stadtentwicklung im Ruhrgebiet.

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BBR: B 11 347

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Als Dorf bezeichnet man traditionell die kleinen Gemeinden mit dominierend agrarischer Bevölkerungsstruktur, natürlicher Umgebung, weitgehender Homogenität der Bevölkerung und informellen sozialen Beziehungen. Noch Mitte des 19. Jahrhunderts traf diese Charakterisierung auch auf die Landschaft des Ruhrgebiets zu. Doch dann setzte ein Industrialisierungsschub ein, der einen Massenzustrom von Arbeitskräften auslöste und langfristig zu einem neuen Siedlungstyp führte, indem das industrielle Werk den Mittelpunkt bildete. Das rasante Tempo dieser Entwicklung ließ im Ruhrgebiet Industriedörfer mit zum Teil weit über 100.000 Einwohnern entstehen. Bereits 1910 existierten 106 dieser Riesendörfer, die trotz der Größe nicht oder sehr spät in den Stand von Städten erhoben wurden. An drei unterschiedlichen Industriedörfern (Altenessen, Hamborn und Wanne-Eickel) untersucht und beschreibt der Verf. die infrastrukturellen, stadtrechtlichen und politischen Probleme und Auswirkungen, die sich aus dieser Entwicklung für das Ruhrgebiet ergaben und bis heute die Region bestimmen. - (Verf.)

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Industrialisierung, Regional, Industriesiedlung, Dorf, Ländliche Gemeinde, Siedlungsgeschichte, Stadtentwicklung, Großstadt, Industrieregion, Siedlungsstruktur, Verstädterung

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Essen: Klartext Verl.(1989), 264 S., Kt.; Tab.; Lit.

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Industrialisierung, Regional, Industriesiedlung, Dorf, Ländliche Gemeinde, Siedlungsgeschichte, Stadtentwicklung, Großstadt, Industrieregion, Siedlungsstruktur, Verstädterung

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