Das Neue Kriminalgericht in Moabit. Festschrift zum 100. Geburtstag am 17. April 2006.

BWV Berliner Wissenschafts-Verl.
Keine Vorschau verfügbar

Datum

2006

item.page.journal-title

item.page.journal-issn

item.page.volume-title

Herausgeber

BWV Berliner Wissenschafts-Verl.

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 2006/1487

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

SW

Autor:innen

Zusammenfassung

Schon die beeindruckende Eingangshalle lässt es erahnen: Im Berliner Kriminalgericht wird Schicksal geschrieben. So, wie es bewegte Geschichte in sich trägt, ist es von bewegter Geschichte umgeben. Erbaut im Jahre 1906, hat es den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik, den Zweiten Weltkrieg und die ihm folgenden langen Jahre der deutschen Teilung miterlebt. Das Kriminalgericht ist nicht nur ein Ort mit reicher Historie. Es vereint auch menschliche Gefühle unterschiedlichster Natur unter seinem Dach: Für den einen Ort der Hoffnung, der Genugtuung, des Zuspruchs oder auch der Enttäuschung, für den anderen eine Instanz der Lehre, der Zurechtweisung und der neuen Chancen. Im Kriminalgericht entscheiden sich Schicksale von Tätern, aber auch von Opfern. So unterschiedlich wie die Emotionen, die die Institution hervorruft, sind auch die Menschen, die das Gebäude betreten. Jeder hat eigene Erwartungen beim Betreten des Gebäudes und wieder neue, wenn er es verlässt. Viele, die diese Erfahrung kennen, haben ihre Eindrücke geschildert oder dargestellt, was sie am Kriminalgericht interessiert, fasziniert, begeistert oder irritiert. So ist ein buntes Porträt entstanden, das von Statistiken über geschichtliche Darstellungen, Skurrilitäten, Mitarbeiter sowie Einrichtungen für Verfahrensbeteiligte bis hin zum benachbarten Untersuchungsgefängnis die Normalitäten und Besonderheiten des Kriminalgerichts beinhaltet. difu

item.page.description

Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

184 S.

Zitierform

Freie Schlagworte

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen