Risiken des Klimawandels für den Wasserhaushalt. Variabilität und Trend des zeitlichen Niederschlagsspektrums.
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DE
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Dresden
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DI
EDOC
EDOC
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Abstract
Mit der kumulativen Arbeit wird ein Beitrag zur Erforschung der raumzeitlichen Umverteilung des Niederschlages, als Folge regionaler Auswirkungen des globalen Klimawandels geleistet. Der innovative Teil der Arbeit war die Entwicklung eines Downscaling- und eines Upscaling-Verfahrens zur Modellierung von Skalenübergängen zwischen der lokalen und der regionalen Maßstabsebene im komplexen Gelände von Mittelgebirgen. Ziel war hier, mögliche Änderungssignale für die nahe Klimazukunft im zeitlich höher aufgelösten Spektrum des Starkniederschlages für das Osterzgebirge lokal berechnen und regional abbilden zu können. Aus der Kombination diagnostischer und prognostischer Untersuchungsergebnisse zeichnet sich für die Wasserbewirtschaftung hinsichtlich der Wasserverfügbarkeit ein grundlegender Konflikt dahingehend ab, dass durch die gleichzeitige Zunahme von Trockenperioden (in Häufigkeit und Andauer) und Starkniederschlagsereignissen, kombiniert mit einer markanten Abnahme der Niederschlagssummen während der Vegetationsperiode, neue Anforderungen an das Wassermanagement in den Vordergrund treten. Konkret bedeutet dies Hochwasserschutz auf der einen und (Trink-) Wasserversorgung auf der anderen Seite. Charakteristisch für dieses Konfliktpotenzial ist, dass die Ereignisdauer beider Extreme gegenläufig sind. So laufen extreme Hochwasserereignisse binnen weniger Tage ab, während sich Trockenperioden, im Sinne der Talsperrenbewirtschaftung, über mehrere Monate bis hin zu einigen Jahren erstrecken. Eine zusätzliche Anspannung verursachen verdunstungsbedingte Verluste infolge der Temperaturerhöhung. Im Sinne des Vorsorgeprinzips, sollten aus den Ergebnissen der regionalen Klimadiagnose und -prognose räumlich fassbare und zeitnahe Anpassungen von Bewirtschaftungsrichtlinien für die Ressource Wasser abgeleitet werden.
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III, 67 S.