Umweltallokation durch Ordnungsrecht. Ein Beitrag zur ökonomischen Theorie regulativer Umweltpolitik.

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Tübingen

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ZLB: 95/3374

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Zusammenfassung

Die Umsetzung des staatlichen Umweltschutzes geht in der Gegenwart immer mehr zwischen Theorie und politischer Praxis sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaft auseinander. Gemeinhin ist es das Ziel, die kaum noch finanzierbaren Umweltschutzziele "wirtschaftlich" zu machen, d. h. unter geringstem gesamtwirtschaftlichen Ressourcenverbrauch zu erreichen. Die Umweltschutzpraxis der Verwaltungen hält jedoch auch weiterhin an ordnungsrechtlichen Regulierungsmustern fest. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Analyse dieser Muster auf das Verhältnis von Nutzen und Aufwand. Dazu wird das staatlich sanktionierte Ordnungsrecht in die ökonomische Betrachtung der Umweltpolitik mit einbezogen. Im Vordergrund stehen neuere Entwicklungen, die auf einen längerfristigen Annäherungsprozeß zwischen Ökonomie und Recht hindeuten. Weiterhin wird der Versuch unternommen, eine typologisierende Morphologie ordnungsrechtlicher Eingriffsmuster aus ökonomischer Sicht zu gewinnen. Schließlich werden auch die Potentiale außerrechtlicher Optimierungsversuche bei vorhandener regulativer Basissteuerung in die Arbeit mit einbezogen. mabo/difu

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X, 266 S.

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Schriften zur angewandten Wirtschaftsforschung; 65