Die Effekte der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg.
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SEBI: 91/6487
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Die Gemeindegebietsreform versuchte, mittels Zusammenführung von Gemeinden und Eingemeindung die Leistungsfähigkeit von Landgemeinden zu stärken und Verwaltungsgrenzen an die Entwicklung von Verdichtungsräumen anzupassen. Die Arbeit untersucht die politischen Beziehungen zwischen Gemeinden und ehemals eigenständigen Ortschaften auf der Basis einer Befragung von 793 Ortsvorstehern. In Baden-Württemberg hatte sich die Zahl der Gemeinden nach der Reform von 3379 auf 1111 reduziert. Die Zentralgemeinde wirkt auf die Ortschaften besonders über Ortsvorsteher ein. Die Übertragung von Kompetenzen an Ortschaften ist dabei tendenziell höher bei gleichen politischen Mehrheitsverhältnissen. Sie nimmt auch mit geringerer Leistungsfähigkeit der Zentralgemeinde zu. In größeren Ortschaften ist der direkte Einfluß von Parteien in der Regel höher, während die größere soziale Distanz in großen Ortschaften sich in geringerer Wahlbeteiligung und der Ersetzung informeller durch formelle Kontakte zwischen Ortsvorsteher und örtlichen Interessengruppen ausdrückt. mneu/difu
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Schlagwörter
Befragung, Ortsvorsteher, Gemeindegebietsreform, Wirkungsanalyse, Kommunalverwaltung, Verwaltungsorganisation, Analysemethode, Demokratie, Kommunalpolitik, Kommunale Vertretungskörperschaft, Kommunalbediensteter, Methode, Verwaltung, Staat/Verwaltung, Gebietsreform
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Heidelberg: (1991), ca. 230 S., Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Heidelberg 1991)
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Befragung, Ortsvorsteher, Gemeindegebietsreform, Wirkungsanalyse, Kommunalverwaltung, Verwaltungsorganisation, Analysemethode, Demokratie, Kommunalpolitik, Kommunale Vertretungskörperschaft, Kommunalbediensteter, Methode, Verwaltung, Staat/Verwaltung, Gebietsreform