Ghettos oder ethnische Kolonien? Entwicklungschancen von Stadtteilen mit hohem Zuwandereranteil.

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Bonn

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ZLB: 99/956

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Abstract

Unter dem Thema "Ghettos oder ethnische Kolonien" erörtern die Beiträge unterschiedliche Schwerpunkte der Stadtteilproblematik u.a. in den Städten Duisburg (Marxloh), Frankfurt/Main (Gallus-Viertel), Gelsenkirchen und Berlin (Kreuzberg). Benachteiligte Stadteile in deutschen Städten sindt immer mehr in den Mittelpunkt der Diskussionen zum Thema Stadtentwicklung und -erneuerung gerückt. Es handelt sich bei diesen Stadtteilen um großstädtische Verdichtungsräume, die in Zeiten industriellen und städtischen Wachstums entstanden sind und die im Laufe des wirtschaftlichen Strukturwandels nicht mehr von der allgemeinen Positiventwicklung profitieren können. Zu ihnen gehören Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose, Alleinerziehende (meist Frauen), alte Menschen, Kinder und Jugendlichen und Nichtdeutsche unterschiedlicher Herkunft. So besteht die Gefahr, daß sich Milieus mit eigenen Wert- und Normensystemen entwickeln, die den Basiskonsens des Gemeinwesens in Frage stellen und die gesellschaftliche Integration schwierig macht. In einigen Diskussionsbeiträgen werden Handlungsansätze deutlich, die helfen, die Lebenschancen der in diesen benachteiligten Stadtteilen wohnenden Menschen zu verbessern. sg/difu

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144 S.

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Gesprächskreis Arbeit und Soziales; 85