Die regionale Mobilität älterer Menschen. Neuere Ergebnisse der Wanderungsforschung.

Janich, Helmut
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1991

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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Ältere Menschen sind an den Wanderungsvorgängen in der Bundesrepublik nur in relativ geringem Umfang beteiligt. Gleichwohl hat ihr Mobilitätsverhalten einen räumlich stark selektiven Charakter. Während die hochverdichteten Gebiete und insbesondere deren Großstädte erhebliche Wanderungsverluste älterer Menschen hinnehmen müssen, genießt der ländliche Raum besondere Präferenz für das Leben im Ruhestand. Zwei dominante Wanderungsströme lassen sich bestimmen: zum einen die - auch in anderen westlichen Industrienationen zu beobachtenden - Fernwanderungen in peripher gelegene, landschaftlich hochattraktive Zielgebiete, zum anderen die - vom Volumen her überwiegenden - Nahwanderungen in das (ländliche) Umland der Verdichtungsregionen. Beiden Formen sind jeweils bestimmte Typen von Altenhaushalten zuzuordnen, die sich sowohl in ihrer Alters- als auch in ihrer Sozialstruktur voneinander unterscheiden. Erhebliche Lücken weisen die bisherigen Forschungsergebnisse noch über die der Ruhestandswanderung zugrundeliegenden Determinanten auf. Dies gilt insbesondere für die große Gruppe der (älteren) nahbereichsorientierten Migranten. Künftige Betrachtungen sollten sich daher vestärkt mit diesem Wanderungstyp auseinandersetzen. - (Verf.)

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Informatonen zur Raumentwicklung, Bonn, (1991), H.3/4, S.137-148, Kt.; Lit.

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