Abbauverhalten polychlorierter Dibenzo-p-dioxine, polychlorierter Dibenzofurane und polychlorierter Biphenyle bei der UV/Ozon-Behandlung in wäßrigen Lösungen und in Deponie-Sickerwässern.

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DE

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München

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ZLB: 97/1584

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DI

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Polychlorierte Dibenozo-p-dioxine (PCDD), polychlorierte Dibenzofurane (PCDF) und polychlorierte Biphenyle (PCB) sind resistente, schwerflüchtige Chlorverbindungen, die aufgrund ihrer Toxizität in den letzten Jahrzehnten in den Blickpunkt des Interesses gerückt sind. Während die PCB seit den 30er Jahren großtechnische Verwendung finden, sind die PCDD und PCDF erst in den 70er Jahren bei der Produktion chlororganischer Pestizide als Nebenprodukte nachgewiesen worden. Unfälle in Seveso (Italien 1976) und Yusho (Japan 1968), bei denen Menschen mit diesen Stoffen in Kontakt kamen, zeigten die Gefährlichkeit dieser Verbindungen. Daraufhin wurden in den Industrieländern diese Produktionen verboten. Trotz dieser Verbote gelangen PCDD/PCDF und PCB weiterhin über Altlasten in die Umwelt. Zu den Altlasten zählen Elektroschrott, kontaminierte Transformatorenöle, entsprechend behandelte Hölzer, Industrieabfall und verseuchte Böden. Ziel ist, das Verhalten der PCDD/PCDF, PCB, PAH und Chlorphenole bei der kombinierten Ozon-Behandlung in wäßrigen Modellösungen sowie in Sickerwässern aus Sonderabfalldeponien zu untersuchen. sg/difu

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213 S.

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