Lebendigkeit im Quartier - eine baukulturelle Herausforderung. Planungs- und Prozesskultur als Bestandteil der Baukultur.
Hammonia
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Datum
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Bandtitel
Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Am gesamten Bauvolumen in der Bundesrepublik Deutschland, das im Jahr 2012 bei 309 Milliarden Euro lag, stellt der Wohnungsbau mit 171 Milliarden Euro (davon etwa 25 Prozent Neubau- und 75 Prozent Bestandsinvestitionen) den mit Abstand größten Anteil dar. Der Bedarf an Wohnraum in Wachstumsräumen bewirkt, dass in den nächsten fünf Jahren vermutlich eine Million Neubauwohnungen erstellt werden und bis zum Jahr 2025 könnten es mehr als drei Millionen werden. Die aktuellen Wohnungsbauprogramme in den großen Städten orientieren sich dominant an Quantitäten und machen Genehmigungs- und Realisierungszahlen zu messbaren Kriterien für den Erfolg des neuen Wohnens in der Stadt. Dabei ist der gesellschaftliche Nutzen ganz wesentlich nicht nur von der Quantität, sondern von der Qualität des Wohnungsbaus abhängig. Neben bezahlbarem Bauen sind gut geplante Wohnungsgrundrisse und gut gestaltete Gebäude in Quartieren mit flexibel anpassbaren Wohn-, Arbeits- und Lebensräumen sowie baukulturelle Qualität des öffentlichen Raumes entscheidend für eine lebenswerte Stadt. Dies macht der Baukulturbericht der Bundesstiftung Baukultur deutlich. In dem Beitrag wird aufgezeigt, welche Rolle die Wohnungswirtschaft hier spielen kann. Als Beispiel wird ein innerstädtisches Entwicklungsprojekt in Erfurt herangezogen, bei dem in vorbildlicher Weise historische Bausubstanz mit dem Neubau von 50 Wohnungen verbunden wurde.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 6
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Seiten
S. 10-14