Nutzung baulicher Potenziale bei der Konversion militärischer Liegenschaften - dargestellt am Beispiel der Prinz-Eugen-Kaserne in München.

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Am Beispiel des Konversionsprojektes der Prinz-Eugen-Kaserne, bislang noch Sitz der Pionierschule und Fachschule des Heeres für Bautechnik in München, wird geprüft, inwiefern die vorhandene bauliche Substanz einer militärischen Liegenschaft das Potenzial dafür bietet, in ein städtebauliches Konzept mit eingebunden zu werden. Nach Hinweisen auf den Aufbau der Arbeit wird auf die städtebauliche Konzeption der Stadt München mit dem darin getroffenen Grundsatzbeschluss zum Erwerb der Kaserne eingegangen. Das dort zugrundeliegende Strukturkonzept wird vorgestellt und der darin festgelegte städtebauliche Rahmen für die anschließende Auslobung zum zweiphasigen Ideen- und Realisierungswettbewerb erläutert. Diesem schließt sich eine Bestandsaufnahme und deren Analyse zur Gewinnung von Daten vor Ort an. Im Vordergrund stehen hierbei erhaltenswerte Strukturen, die in eine anschließende alternative städtebauliche Konzeption mit einfließen können. Es wird gefragt, welche Nutzungsmodelle für den Bereich der ehemaligen Pionierschule in München denkbar sind? Dabei kommen die vier klassischen Arbeitspunkte für ein solches Konzept zum Tragen, die die bauliche Nutzung an sich, die verkehrliche Erschließung, die Grün- und Freiflächengestaltung als auch die städtebauliche Gestaltung mit einbeziehen. Unterschiede zur Konzeption der Stadt München werden aufgezeigt und Folgerungen für eine daran angepasste Wettbewerbsaufgabe formuliert.

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XIII, 113 S., Anh.

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Studien zur Raumplanung und Projektentwicklung; 1/09