Die Bildung der sog. "schwarzen Kassen" als strafbare Untreue gemäß § 266 StGB.
Duncker & Humblot
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Duncker & Humblot
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Berlin
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 008/000 144 557
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
RE
RE
relationships.isAuthorOf
Abstract
Der Autor widmet sich der Untreuestrafbarkeit der Bildung "schwarzer Kassen". Im ersten Teil der Untersuchung werden die "schwarzen Kassen" in rechtstatsächlicher Hinsicht untersucht, während die Strafbarkeit ihrer Bildung im zweiten Teil geprüft wird. Die Bildung "schwarzer Kassen" ist in den meisten Fällen in den Treubruchstatbestand einzuordnen. Anschließend wird der Kreis der vermögensbetreuungspflichtigen Personen bestimmt. Einen Schwerpunkt bildet im vierten Kapitel die Festlegung der Pflichtverletzung. Im Fokus der Untersuchung steht die Prüfung des Vermögensnachteils. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Meinungsstand betreffend den Gefährdungsschaden bei Vermögensdelikten werden die Rechtsprechung und Literaturmeinungen analysiert und kritisch behandelt. Schließlich wird ein eigenständiges "Rückgabefähigkeits- und Rückgabewilligkeitsmodell" entwickelt. Dieses ist so zu verstehen, dass kein Gefährdungsschaden durch die bloße Bildung einer "schwarzen Kasse" eingetreten ist, wenn der Treupflichtige jederzeit fähig und willig ist, die verborgenen in der schwarzen Kasse noch vorhandenen Geldmittel an den Vermögensinhaber zurückzugeben.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
293 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Schriften zum Strafrecht; 249