Stromnetze für die Zukunft. Verbesserung des Netzzugangs für Strom aus erneuerbaren Energien.
Winkler & Stenzel
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Winkler & Stenzel
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DE
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Burgwedel
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1437-417X
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ZLB: 4-Zs 643
BBR: Z 239b
TIB: ZB 542
BBR: Z 239b
TIB: ZB 542
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Abstract
Energie aus Wind, Sonne und Biomasse wird dezentral an vielen Orten erzeugt. Dagegen ist das Versorgungsnetz noch auf wenige Großkraftwerke in der Nähe von Ballungszentren zugeschnitten und die bestehenden Leitungen sind auf die neuen Aufgaben nicht vorbereitet. Da nur in einem stabilen Netz der klimafreundliche Strom aus erneuerbaren Energien die Energiewende befördern und die Stromversorgung im 21. Jahrhundert sichern kann, müssen die Netze ausgebaut werden. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Stromnetze in Zukunft gebraucht werden und wie der Netzausbau umwelt- und sozialverträglich gestaltet werden kann. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat einen Bedarf an neuen Leitungen von 850 Kilometern festgestellt und 400 Kilometer Leitungen müssen verstärkt werden. Doch einige Fachleute bezweifeln, dass neue Leitungen in dieser Größenordnung wirklich nötig sind und weisen darauf hin, dass es technische Möglichkeiten zur besseren Nutzung der vorhandenen Leitungen gibt. Dazu gehören das "Temperaturmonitoring", das "intelligente Stromnetz" "Smart Grid" sowie der Ausbau der Speicherkapazität. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat im Dezember 2008 das Forum Netzintegration Erneuerbarer Energien gegründet. Es bietet eine Plattform aller Beteiligten am Umbau der Stromnetze für erneuerbare Energien und wendet sich an Umwelt- und Naturschutzverbände, Anwohner von geplanten Stromleitungen und Bürgerinitiativen, Netzbetreiber, Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche sowie kommunale Verbände und Unternehmen. Ende 2010 sollen der Politik die mit allen Akteuren entwickelten "Handlungsempfehlungen" übergeben werden, die die notwendigen Änderungen des Rechtsrahmens beschreiben.
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Stadt und Gemeinde interaktiv
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Nr. 12
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S. 490-493