Ersatzneubau im Quartier - Aufwerten ohne Verdrängung? Chancen und Risiken aus wohnungswirtschaftlicher Perspektive.

Steiner
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Steiner

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Stuttgart

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0303-2493

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ZLB: Kws 155 ZB 6802
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Ersatzneubau stellt für ein Wohnungsunternehmen eine aufwändige und komplexe Herausforderung dar. Professionelle Strukturen sind notwendig, gerade dann, wenn der Ersatzneubau als Element einer aktiven Quartiersentwicklung dienen soll. Im Beispiel der Nürnberger Parkwohnanlage kommen viele der typischen Faktoren zusammen: Homogene Bau- und Wohnungsstrukturen, bautechnische und energetische Argumente, das Erfordernis einer ausgewogenen Anpassung des Bestands mit Rücksicht auf die Bestandsbewohner sowie städtebauliche Aspekte waren ebenso zu berücksichtigen wie auch der bestehende Ensembleschutz. Gleichzeitig gab es das dringende Erfordernis einer "Auffrischung" der sozialen Mischung. Hier wird der vielfach beschriebene Balanceakt deutlich: Ersatzneubau bedeutet fast immer auch eine Veränderung in der Bewohnerschaft. Er mutet den Mietern, den Kunden des Wohnungsunternehmens, erhebliche Lasten zu. Entsprechende Härten sind daher unbedingt abzufedern. Gleichzeitig eröffnet er Chancen zur behutsamen sozialen wie städtebaulichen Neugliederung. Wenn dies mit Fingerspitzengefühl und großer Professionalität erfolgt, kann eine Aufwertung im positiven Sinne ohne schmerzhafte Verdrängungsprozesse erfolgreich sein.

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Nr. 4

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S. 349-360

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